GROSSER ERFOLG FÜR DAS FESTIVAL INTERNAZIONALE DI MUSICA E ARTE SACRA 2014


Die dreizehnte Ausgabe des FESTIVAL INTERNAZIONELE DI MUSICA E ARTE SACRA, welches von 22. bis 29. Oktober 2014 in Rom und Vatikan stattfand, war sowohl auf Kritiker- als auch auf Publikumsseite ein großer Erfolg.

In einem offiziellen Schreiben äußerte sich der Gründer und Generalpräident der Fondazione Pro Musica e Arte Sacra, Dr. Hans-Albert Courtial folgendermaßen: "Das Festival 2014 war ein unheimlicher, vorher nie dagewesener Erfolg: Allein 1000 Künstler, darunter Chorsänger und Orchestermusiker, 26 Solisten, 8 Dirigenten und Chorleiter aus aller Herren Länder wie Japan, U.S.A., Deutschland, Österreich, Tatarstan, Vatikanstaat und Italien nahmen an diesem besonderen musikalischen Ereignis teil.

An den acht Abenden des Festivals wurden drei der wichtigsten Kapitel der sakralen Musikliteratur aufgeschlagen, darunter das Oratorium "Saul" von Georg Friedrich Händel, das Oratorium "Lazarus" von Franz Schubert, die Messe in F-Moll und das "Te Deum" von Anton Bruckner, "Ein deutsches Requiem" von Johannes Brahms, die "Misa Azteca" , das "Requiem" von Mark Hayes, die "Messa da Requiem" von Giuseppe Verdi und die "Jubilate Deo"- Heilige Chormotteten im Spiegel der Musikkulturen aufgeführt.

Das zahlreich erschienene Publikum zeigte seine große Wertschätzung für diese dreizehnte Auflage des Festivals: Mehr als 11.000 Zuhörer aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, dem Fürstentum von Liechtenstein, Frankreich, Japan, den U.S.A., Russland, Dänemark, Spanien, Italien und dem Vatikanstaat haben and den unzähligen Konzerten im außergewöhnlichen Rahmen der päpstlichen Basiliken in Rom teilgenommen."

Das von Roma Capitale am sehnsüchtigsten erwartete Konzert des Festivals war jenes der Wiener Philharmoniker, welche das Orchester in residence des Festivals seit dessen erster Ausgabe ist, gemeinsam mit den Wiener Singverein unter der Leitung von Ingo Metzmacher und auserlesenen Stimmen von internationalem Ruf. (das Konzert fand am 23. Oktober 2014 um 21.00 Uhr in der päpstlichen Basilika San Paolo fuori le Mura statt), welche das äußerst selten gespielte und unvollendete Oratorium "Lazarus" von Franz Schubert, das zu seinen berührendsten Sakralwerken zählt, zur Aufführung brachten.

Ein anderer besonders bewegender Moment des Festivals war das Privatkonzert, das den Unterstützern der Fondazione Pro Musica e Arte Sacra vorbehalten war und vom Chor der Cappella Musicale Pontificia "Sistina", unter der Leitung von M° Massimo Palombella, im wunderschönen Rahmen der Cappella Corsini in der päpstlichen Basilika San Giovanni in Laterano am 28 Oktober 2014 um 21.00 Uhr aufgeführt wurde.

Die Fondazione Pro Musica e Arte Sacra hat seit diesem Jahr auch ihre eigene Hymne, den "INNO ALLA FEDE" für Oboe und Streicher, welche ihr durch den Dirigenten und Komponisten Andrea Morricone gewidmet wurde.

Dieses Stück wurde am 26. Oktober 2014 um 21.00 Uhr zur Eröffnung des Konzertes in der päpstlichen Basilika San Paolo fuori Le Mura vom japanischen Orchester Illumin'Art Philharmonic unter der Leitung von M° Tomomi Nishimoto vor der musikalischen Ausführung der "Messa da Requiem" von Giuseppe Verdi aufgeführt.

Beim Festival konnte das zahlreich erschienen Publikum eine wahre spirituelle Erbauung erfahren. Außerdem wurde auch der ökumenische Gedanke unterstützt, da am Festival 2014 Orchester und Chöre aus dem protestantischen Teil Deutschlands teilnahmen (Kantorei Schlosskirche Weilburg und die Capella Weilburgensis) sowie die orthodoxen Christen aus Tatarstan (Chor und Orchester des Konservatoriums von Kazan).

Darüber hinaus hat am Festival auch der Chor und das Orchester des japanischen Illumin'Art Philharmonic teilgenommen, dem Chorsänger und Orchestermitglieder unterschiedlichster Glaubensbekenntnisse angehören, welche für die religiöse Wirklichkeit des Staates von Nippon charakteristisch sind. Dadurch wurde im Rahmen des Festivals auch dem interreligiösen Dialog zwischen Christen und anderen Religionen, die in Japan neben einander existieren, Raum gegeben.

Ein anderer Höhepunkt im Rahmen des diesjährigen Festivals war die Verleihung des Ehrenpreises der Fondazione Pro Musica e Arte Sacra am Donnerstag, den 23. Oktober 2014 um 12.00 Uhr im Festsaal des Päpstlichen Instituts für Sakrale Musik. Dieser ganz besondere Preis wird nur an jene Persönlichkeiten verliehen, die sich entweder als Künstler, Unterstützer, Wohltäter oder Mäzene rund um die Kultur der sakralen Musik und der sakralen Kunst verdient gemacht haben.

Der Ehrenpreis der Fondazione Pro Musica e Arte Sacra 2014 wurde an folgende Personen verliehen:

• Maestro Mons. Pablo Colino

Präfekt für die Musik der päpstlichen Basilika zu St. Peter im Vatikan, für seine Verdienste zugunsten der sakralen Musik im Vatikan und auf der ganzen Welt als Dozent und unermüdlicher künstlerischer Leiter seit mehr als 50 Jahren;

• Prof. Dr. Dr. Herbert Batliner

Ritter vom großen Kreuz mit Diamanten des Fürstentums von Liechtenstein als großer Mäzen und Unterstützer der sakralen Musik und der sakralen Kunst;

• Maestro Prof. Dr. Nikolaus Harnoncourt

Österreichischer Dirigent, für seine Verdienste rund um die sakrale Musik;

• Maestro Tomomi Nishimoto

Japanische Dirigentin, für ihre Überzeugung in der Wiederentdeckung der Tradition des Orasho in Japan, jener Gesang der vom gregorianischen Canto abstammt, und für ihre Suche nach diesen antiken christlichen Gesängen.

Der Gründer und Generalpräsident der Fondazione Pro Musica e Arte Sacra, Dr. Hans-Albert Courtial, hat dies so zusammengefasst: "Es ist bekannt, dass die sakrale Musik mit ihrem transzendentalen Charakter das Potenzial hat, dem Zuhörer ein viel stärkeres spirituelles Erlebnis zu verschaffen hat als es bloße Worte oder Bilder vermögen: Aus diesem Grund ist der Glaube sehr eng mit der Musik verknüpft und werden religiöse Riten seit jeher von sakraler Musik begleitet.

Für mich ist es immer eine große Freude dazu beizutragen, dass die Menschen an diese heiligen Orten kommen und die sakrale Musik im Rahmen des FESTIVAL INTERNAZIONALE DI MUSIC E ARTE SACRA hören."

XIII. Festival Internazionale di Musica e Arte Sacra
Rom und Vatikan, 22. Oktober – 29. Oktober 2014
mit den Wiener Philharmonikern als Orchester "in residence".
Die Fondazione Pro Musica e Arte Sacra widmet das Festival 2014
Papst Paul VI. im Jahr seiner Seligsprechung


Mittwoch, 22.Oktober 2014, 20.00 Uhr
Basilika Santa Maria Sopra Minerva

Georg Friedrich Händel, Oratorium "Saul"
Kantorei Schlosskirche Weilburg
Capella Weilburgensis

Solisten:
Saul: Klaus Mertens, Bass
David: Anna Haase von Brincken, Alt
Merab: Mechthild Bach, Sopran
Michal: Monika Mauch, Sopran
Jonathan: Sebstian Kohlhepp, Tenor
Hohepriester: Hans Jörg Mammel, Tenor
Geist des Samuel: Carsten Siedentop, Bass
Doeg: Bernard Weese, Bass
Musikalische Leitung: Doris Hagel


Donnerstag, 23.Oktober 2014, 21.00 Uhr
Päpstliche Basilika San Paolo fuori le Mura

Franz Schubert, Oratorium "Lazarus"
Wiener Philharmoniker
Wiener Singverein

Solisten:
Lazarus: Steve Davislim
Nathanael: Werner Güra
Maria: Rachel Harnisch
Martha: Christiane Libor
Jemina: Sophie Karthäuser
Simon: Daniel Schmutzhard
Musikalische Leitung: Ingo Metzmacher


Freitag, 24.Oktober 2014, 17.00 Uhr
Päpstliche Basilika Sankt Peter im Vatikan
Heilige Messe zelebriert von Seiner Eminenz Kardinal Angelo Comastri
Illuminart Philharmonic Orchester und Chor, Japan
Päpstlicher Chor der Sixtinischen Kapelle "Pontificia Sistina"

Musikalische Leitung: Tomomi Nishimoto
Musikalische Leitung: Massimo Palombella


Freitag, 24.Oktober 2014, 21.00 Uhr
Basilika Santa Maria Maggiore

Anton Bruckner, Messe in F- Moll "Te Deum"
Palatina Klassik Vocal Ensemble
Philharmonischer Chor an der Saar
Chor und Orchester des Staatlichen Konservatoriums von Kazan

Solisten:
Susanne Bernhard, Sopran
Susanne Schaeffer, Alt
Oscar de la Torre, Tenor
Vinzenz Haab, Bass
Musikalische Leitung: Prof. Leo Krämer


Samstag, 25.Oktober 2014, 21.00 Uhr
Päpstliche Basilika San Giovanni in Laterano

Johannes Brahms, Ein deutsches Requiem
Palatina Klassik Vocal Ensemble
Philharmonischer Chor an der Saar
Chor und Orchester des Staatlichen Konservatoriums von Kazan

Solisten:
Susanne Bernhard, Sopran
Vinzenz Haab, Bass
Musikalische Leitung: Prof. Leo Krämer


Sonntag, 26.Oktober 2014, 16.00 Uhr
Basilika Sant'Ignazio di Loyola in Campo Marzio
Konzert zeitgenössischer, sakraler Musik

Joseph Gonzalez, Misa Azteca
The Continuo Arts Festival Chorus
The Roma Sinfonietta Orchestra
Solisten:
Victor Chan, Bariton
Charisma Miller, Sopran
Linda Scott, Mezzo Sopran
Musikalische Leitung: Dr. Teresa Russell
Mark Hayes, Requiem
The Continuo Arts Festival Chorus
The Roma Sinfonietta Orchestra
Mark Spencer, Bariton
Musikalische Leitung: Mark Hayes


Sonntag, 26.Oktober 2014, 21.00 Uhr
Päpstliche Basilika San Paolo fuori le Mura
Kirchenmusikkonzert im Dienste der Nächstenliebe
Organisiert in Zusammenarbeit mit der Stiftung SOFIA ONLUS

Giuseppe Verdi, Requiem
Illuminart Philharmonic Orchester und Chor, Japan
Solisten:
Takako Nogami, Mezzosopran
Gianluca Sciarpelletti, Tenor
Bunya Sayuri, Sopran
Tsutomu Tanaka, Bariton
Musikalische Leitung: Tomomi Nishimoto


Dienstag, 28.Oktober 2014, 21.00 Uhr
Cappella Corsini in der Basilika San Giovanni in Laterano
Reserviert nur für die Wohltäter der Fondazione Pro Musica e Arte Sacra
Päpstlicher Chor der Sixtinischen Kapelle "Pontificia Sistina"

Musikalische Leitung: Massimo Palombella


Mittwoch, 29.Oktober 2014, 21.00 Uhr
Basilika Sant'Ignazio di Loyola in Campo Marzio

Geistliche Chor-Motetten im Spiegel der Musikkulturen, Jubilate Deo
Mädchenchor am Kölner Dom
Gewinner des Wettbewerbs der Mädchen- und Jugendchöre in Deutschland

Musikalische Leitung: Oliver Sperling